Ziele

Das Problem

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Lebhaftigkeit wissenschaftlicher Untersuchungen, ihrer Entdeckungen und kreativer Erfindungen, die alle inherenter Bestandteil wissenschaftlichen Arbeitens sind, durch Schulexperimente nicht adäquat repräsentiert werden. Somit ist das in der schulischen Bildung vermittelte Abbild der Wissenschaften veränderungs- und verbesserungswürdig. Diese Veränderungen sind um so mehr wünschenswert, da jüngste Studien die Fruchtlosigkeit von Lernkonzepten belegen, die eine Gewichtung auf die kognitive Dimension für einen Erkenntnisgewinn legen und die Vorstellungskraft ignorieren.

Unser Lösungsvorschlag

Um die schulische Bildung in den naturwissenschaftlichen Fächern grundlegend zu verbessern, schlagen wir vor, den akademisch strukturierten Lehransatz unter einen humanistischen Mantel zu stellen. Hierbei soll die Geschichte der Naturwissenschaften das zentrale Mittel sein, um die Schülerinnen und Schüler zu einer engagierten Teilhabe am Lernprozess zu bewegen. Ein humanistischer Ansatz ist im Sinne des Kompetenzgewinns viel geeigneter, um Lernenden aufzuzeigen, dass die naturwissenschaftliche Forschung einen inneren Wert hat und das Objektivität, Neugier, Wahrheitssuche, Ehrlichkeit, Demut und Hingabe in der Wissenschaft für das Wohlergehen der Mitmenschen zentraler Bestandteil der naturwissenschaftlichen Forschung sind.

Im Projekt werden fiktive Erzählungen mit realem historischen Hintergrund genutzt, um zwischen der (kindlichen) Vorstellung und den wissenschaftlichen Bemühungen eine Brücke zu schlagen. Das hierdurch verbesserte Verständnis soll zu höherem Engagement, verstärkter Motivation und auch zu einem verbesserten Selbstverständnis führen. Der Einsatz von Geschichten in der naturwissenschaftlichen Bildung kann also ein heuristisches, nachhaltiges und attraktives Lernmittel sein.